Städtische
Berufsschule für Kraftfahrzeugtechnik
   
   
   

Schüleraustausch Ukraine 2016

Am 16.04.2016 starteten wir gegen 12:30 Uhr mit 40 Minuten Verspätung dank langer Schlangen vor der Sicherheitsschleuse vom Flughafen München in Richtung Kiew. Anderthalb Stunden später landeten wir in Boryspil, wurden von unseren Betreuern abgeholt und zu unserer Unterkunft inmitten von Kiew gefahren. Der Rest des Abends war zur freien Verfügung. Diese Zeit nutzten wir zur Akklimatisierung mit anschließendem Abendessen. Am zweiten Tag des Abenteuers Ukraine fuhren wir mit dem schuleigenen Bus nach Schytomyr ins Kosmonautik-Museum. Hier konnten wir von Mondgestein bis hin zu original Raumkapseln Einiges bestaunen. Auf dem Rückweg wurden wir zu einem ukrainischen Mittagessen eingeladen. Den Rest des Tages genossen wir eine Stadtführung durch Herrn Altmann. Am Montag wurden wir durch Herrn Kovalenko, der Schulleiter unserer Partnerschule (Berufsschule für Verkehrswesen und Baumechanisierung in Kiew), empfangen. Nach dem offiziellen Empfang mit Schulappell und Medienvertretern wurde uns die Berufsschule vorgestellt und die Mutigen durften eine Runde mit einem LKW auf dem Schulhof drehen. Anschließend wurden wir zum offiziellen Empfang gebeten und mit allerlei ukrainischen Leckereien verwöhnt. Am darauffolgenden Tag lag ein Marathonprogramm vor uns. Als erstes haben wir das staatliche Flugzeugmuseum der Ukraine besichtigt. Hier waren Flugzeuge der sowjetischen und ukrainischen Luftwaffe ausgestellt. Im Anschluss wurden wir zu einer Werkstattführung mit Mittagessen eingeladen. Nach dem Mittag sind wir in Kiew abgesetzt worden und haben uns mit Hilfe der U-Bahn auf den Weg zum Nationalen Museum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg gemacht. Unterwegs erhielten wir noch einen kurzen Abriss der ukrainischen Geschichte an historischen Denkmälern. (Grabmal des unbekannten Soldaten, Holodomor-Gedenk-Museum uvm.) Am "Weltkriegsmuseum" angekommen, wurde uns klar, wie aktuell das Thema Krieg in der Ostukraine ist. Hier wurden verschiedene Beute-Panzer von den Separatisten und Feldkisten gefallener Kämpfer gezeigt. Das Museum war sehr beeindruckend und in Verbindung mit den Ausführungen unseres Betreuers sehr informativ. Am Mittwoch wurden wir auf eine lebendige Stadtführung eingeladen. Unser Betreuer, der an den Kämpfen beim Umbruch 2014 auf dem Maidan teilgenommen hat und dabei verletzt wurde, schilderte eindrucksvoll das Geschehen in der Stadt im Frühjahr 2014. Vom Maidan aus wurden wir an viele Sehenswürdigkeiten bis hin zum Tschernobyl-Museum geführt. Hier erfuhren wir bei einer Führung, was in und um Tschernobyl im Frühjahr 1986 geschehen ist und welche Folgen dies für die Region und die Welt hatte. Am Nachmittag sind wir mit dem Bus durch die Museumsanlage für Volksarchitektur und Brauchtum der Ukraine gefahren und haben den Tag mit einem Picknick beschlossen. Am darauffolgenden Tag begaben wir uns mit dem Bus nach Bila Zerkwa zum Reifenhersteller Rosava, bei dem wir eine Werksführung durchführten. Es war sehr interessant, die Arbeitsbedingungen in einem anderen Land hautnah zu erleben. Im Anschluss daran fuhren wir wieder in die Unterkunft um uns auf den Abend vorzubereiten. 19 Uhr saßen wir im feinen Zwirn in der Nationaloper der Ukraine. Wir genossen "Ein Maskenball" von Giuseppe Verdi und tauchten anschließend in das gehobene Nachtleben ein. Am Freitag wurde für uns ein Schweißkurs arrangiert und jeder, der wollte, durfte nochmals mit einer Baumaschine eine Runde über den Schulhof fahren, bevor wir bei der Abschlussveranstaltung nach vielen leckeren Speisen völlig gesättigt verabschiedet wurden. Am Samstagmorgen traten wir unseren Heimflug an. Herr Altmann und Herr Brunner sowie alle Teilnehmer bedanken sich hiermit nochmals bei allen, die den Schüleraustausch möglich gemacht haben.

Der Austausch wurde begleitet durch Josef Altmann und Mike Brunner.

Mike Brunner 

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Seite geändert am: 09.05.2017